Archiv der Kategorie 'Allgemein'

programm für mai

5. Mai

    8.00 Uhr SchulschwänzCafé

    13.00 Uhr Vokü – ab 11 Uhr kann mitgeschnippelt und gekocht werden. Der beste Weg Leute kennenzulernen

    15.00 Uhr offenes Plenum – jeder ist willkommen

    16.00 Uhr Gitarrenkurs – Anfänger und Fortgeschrittene sind willkommen
    Fahrrad reparieren – eine Selbsthilfeworkshop

    18.00 Uhr Französischkurs – für Anfänger und Fortgeschrittene
    Vorstellung der Projektwerkstatt ( Konzepte und Ziele)

    20.00 Uhr Film über Dtl. größtes Abschiebelager „der Lagerkomplex“ anschließend Vorstellung von „Deportation Airpark“
    Auonome Sport- und Bastelgruppe

    12. Mai

    8.00 Uhr SchulschwänzCafé

    13.00 Uhr Vokü – ab 11 Uhr kann mitgeschnippelt und gekocht werden. Der beste Weg Leute kennenzulernen

    15.00 Uhr offenes Plenum – jeder ist willkommen

    16.00 Uhr Gitarrenkurs – Anfänger und Fortgeschrittene sind willkommen
    Schablonieren – Schablonen selbst basteln. Für eine bunte Stadt.

    18.00 Uhr Französischkurs – für Anfänger und Fortgeschrittene
    Gentechnik – aktuelle Berichte über Technik und Aktionsformen

    20.00 Uhr Widerständig leben (Vortrag): Wie kann ich selbstorganisiert mein Alltagsleben mit politischer Praxis verbinden?
    Auonome Sport- und Bastelgruppe

    19. Mai

    8.00 Uhr SchulschwänzCafé

    13.00 Uhr Vokü – ab 11 Uhr kann mitgeschnippelt und gekocht werden. Der beste Weg Leute kennenzulernen

    15.00 Uhr offenes Plenum – jeder ist willkommen

    16.00 Uhr Gitarrenkurs – Anfänger und Fortgeschrittene sind willkommen
    Selbstverteidigung – für Anfänger und Fortgeschrittene

    18.00 Uhr Französischkurs – für Anfänger und Fortgeschrittene
    Spielenachmittag: Ein Praxisworkshop rund um Gruppenspiele. Selber welche vorschlagen oder gar neue kennenlernen

    20.00 Uhr Weltreise (Vortrag): Wer schon immer mit dem Gedanken gespielt hat, ist hier am richtigen Ort
    Auonome Sport- und Bastelgruppe

    26. Mai

    Geschlossen

Offene U ni am 28. April!

Heute mit zwei ganz besonderen Themen:

28.04.2010, 14:30, KTS
Kreative Antirepression

Kreative Antirepression will Menschen zu AkteurInnen machen und die weit verbreitete Ohnmacht durchbrechen. Es geht darum, Repression anzugreifen, zu demaskieren und lächerlich zu machen. Ziel ist es, offensive Strategien gegen Repression aller Art zu entwickeln und Mut zu machen, sich dieser immer wieder subversiv und kreativ entgegen zu stellen und eigene Ideen zu entwickeln. Das kann z.B. bedeuten, Repression bei der Planung von Aktionen mitzubedenken und – als wäre sie Teil eines Theaterstücks – vorab einzubauen. Dabei geht es nicht darum, die Gegenseite militärisch zu schlagen, d.h. darauf zu hoffen, durch zahlenmäßige Überlegenheit auch mal eine Polizeikette zu durchbrechen. In dieser Logik kann Staatlichkeit mit ihren fast unendlichen materiellen und personellen Ressourcen nur gewinnen. Spannender ist es, subversiv zu denken: Wie kann Repression gegen sich selbst gewendet, ins Leere laufen gelassen oder für andere Zwecke verwendet werden? Gegenüber hierarchischen (Polizei-)Apparaten sind Frechheit, Überraschung & Wendigkeit das „Gegengift“. Ein Schwerpunkt dieses Workshops wird außerdem der offensive und kreative Umgang mit Gerichtsprozessen sein. Auch hier ist das Ziel: Die Gegenseite mit ihren eigenen Mitteln – dem Recht zu schlagen, und nebenbei den Prozess zur Politisierung zu nutzen. Lieber ein Prozess als gar keine Aktion…

28.04.2010, 20:00. KTS
Fähigkeiten in kollektiver Selbstorganisation
Vortrag und Workshop.

Geht man der Vorstellung einer Gesellschaft nach, die sich ohne Geld und Hierarchien selbst organisiert, so wird deutlich, dass die Einzelnen eine Reihe von Fähigkeiten brauchen, wenn sie nicht überfordert aufgeben und zur jetzt bestehenden alten Gesellschaft zurückkehren möchten. Sich gemeinsam orientieren, mit Leichtigkeit und ohne Zwang tätig sein, Konflikte lösen, mit Sachverstand entscheiden und handeln will gekonnt sein. Dabei spielen emotionale, motivationale, soziale und fachliche Fähigkeiten eine Rolle. Wenn man die Verantwortung für sein Handeln im Bewusstsein über die eigene Sozialisation soweit möglich in die eigene Hand nimmt (sich emanzipiert), nicht mehr durch Hierarchiegefälle eingeschränkt ist, dann erhöht sich der Schwierigkeitsgrad des eigenen Handelns. Vor solchen neuen Anforderungen schrecken viele Menschen zurück. Welches Selbstorganisationspotenzial müsste also entfaltet werden, wenn man die bestehende Gesellschaft zu einer bedürfnisorientierten wandeln wollte? Nach der anschließenden Diskussion kann auf Wunsch ein Workshop für Interessierte angeboten werden.
Referent: Tom Novak.

kritische Geografie

Im letzten semester haben sich ein paar leute zu einem autonomen Seminar mit dem titel „kritische geographie“ zusammen gefunden. In lockerem uni seminarstil haben wir uns jede woche getroffen, um texte und themen zu diskutieren, die wir uns vorher ausgesucht hatten. Bisher haben wir eine weites spektrum von themen angeschnitten (Geschichte der Geographie, kritische auseinandersetzung mit dem Gegenstand des Faches, kritik der politischen ökonomie, kritische Theorie, (post) strukturalismus, etc). und würden einige davon in diesem semester gern vertiefen. Wie ihr seht, haben wir auch fächerübergreifende Themen, also ist das ganze für Nicht-Geos interessant, die lust haben, sich kritisch mit ihrer Mitwelt auseinanderzusetzen. Die themenliste fürs kommende Semester steht noch nicht, daher können neueinsteigerinnen auch gleich ihre themenvorschläge mitbringen.
Treffen ist Montags von 18-20 Uhr im Geo-Institut Raum Feldberg.

Programm im April

Das bisherige Programm sieht wie folgt aus. Ihr seid jedoch herzlich dazu eingeladen, die Räumlichkeiten zu nutzen und eigene Workshops, Diskussionen, Filme… zu veranstalten oder auf den Wunschzettel zu schreiben.

Mi, 7.Apirl:

8:00 Schulschwänzcafé

13:00 Vokü

14:30 Vortrag: Squatting Days in Finnland

14:30 discussing in english

ab 14:30 den ganzen Nachmittag über: Ausstellung zu der Antiatombewegung in Wackersdorf. Dort sollte in den 80er Jahren gegen breiten Widerstand aus der Bevölkerung und der linksradikalen Szene eine Wiederaufbereitungsanlage gebaut werden.

17:00 selbstbestimmt leben ohne Geld (praktischer Austausch für einen widerständigen Alltag)

17:00 Vortrag: Liebig 14. Eines der wenigen gebliebenen besetzten Häuser in Berlin. Und räumungsbedroht. Eine Bestandsaufnahme und Perspektiven.

18:00 Französisch lernen und wieder auffrischen

19.00 offenes Organisierungstreffen der offenen Uni

20:00 Autonome Sport- und Bastelgruppe. Für mehr kreative Aktionen!

20:00 Abendprogramm: Ein Film über den Widerstand gegen die WAA Wackersdorf. Mit dabei ist eine Augenzeugin, die in den 80er Jahren vor Ort war.

Mi 14.April:

8:00 Schulschwänzcafé

13:00 Vokü

14:30 Alles über Hanf.

14:30 discussing in english

Ab 14:30 Tontechnik für Einsteiger_Innen. Wer wollte sich schon immer mal an der Tontechnik der KTS versuchen? Hier gibts den ganzen Nachmittag lang die passende Gelegenheit. Mit Live- Band, für die ihr mischen und verkabeln üben könnt!
Bitte meldet euch vorher auf offene-uni@riseup.net für diesen Workshop an.

17:00 selbstbestimmt leben ohne Geld (praktischer Austausch für einen widerständigen Alltag)

17:00 Klimawandel und Tierhaltung. Einmal vom endlosen Leid abgesehen, welches täglich durch den Verzehr tierischer Produkte entsteht, verursacht die Tierhaltung global mehr Treibhausgasemmissionen als der gesamte Verkehr – inklusive Transport. Veganismus ist also ein wichtiger Schritt gegen den Klimawandel. In diesem Workshop wird es über Hintergründe gehen warum das so ist und bei Bedarf, kann es danach eine Diskussionsrunde über möglichen Widerstand gegen Tierhaltung geben.

18:00 Französisch lernen und wieder auffrischen

20:00 Autonome Sport- und Bastelgruppe. Für mehr kreative Aktionen!

20:00 Abendprogramm: Wir bleiben Alle! Vortrag zu der bundesweiten Freiraumkampagne und aktuelle Entwicklungen

Mi 21.April:

8:00 Schulschwänzcafé

13:00 Vokü

14:30 Filmenachmittag. Bringt Filme mit. Egal was. Beamer und Leinwand sind da;-)

14:30 discussing in english

17:00 selbstbestimmt leben ohne Geld (praktischer Austausch für einen widerständigen Alltag)

17:00 Queer up! Workshop zu Intersexualität. Es gibt nur 2 Geschlechter? Von wegen!
Von Intersexualität spricht man, wenn ein Mensch nicht eindeutig dem weiblichen oder dem männlichen Geschlecht zugeordnet werden kann. Dass Intersexualität häufig als Krankheit betrachtet wird und intersexuelle Kinder „umoperiert“werden, sind nur die krassesten Eingriffe in die Definitionsmacht eines Menschen…

18:00 Französisch lernen und wieder auffrischen

20:00 Autonome Sport- und Bastelgruppe. Für mehr kreative Aktionen!

20:00 Abendprogramm: XXY. Ein Film zur Intersexualität. Mit anschließender Diskussion, wenn gewünscht.


28.April:

8:00 Schulschwänzcafé

13:00 Vokü

14:30 Vortrag: Stuttgart 21.
67.000 Unterschriften wurden gesammelt um einen Bürgerentscheid zum Ausstieg der Landeshauptstadt aus Stuttgart 21 zu erlangen, 20.000 wurden benötigt und trotzdem lehnte es der Gemeinderat ab. Doch die Leute sind wütend und der Widerstand geht weiter gegen den geplanten 6-Milliarden-Umbau des Eisenbahnknotens Stuttgart.

14:30 discussing in english

17:00 selbstbestimmt leben ohne Geld (praktischer Austausch für einen widerständigen Alltag)

17:00 Kreative Antirepression

18:00 Französisch lernen und wieder auffrischen

19:00 offenes Orgatreffen der offenen Uni

20:00 Autonome Sport- und Bastelgruppe. Für mehr kreative Aktionen!

20:00 Fähigkeiten in kollektiver Selbstorganisation: Vortrag und Workshop.

Die Eröffnung der Offenen Uni

Am 3. März fand die offene Uni Freiburg zum ersten Mal statt. Nachdem morgens im Schulschwänzcafé nur wenige Schulschwänzis gekommen waren – aber dennoch eine interessante Diskussion über Schulkritik stattfand – waren die Workshops am Nachmittag und Abend gut bis sehr gut besucht und es herrschte allgemein eine nette Stimmung, die Lust auf mehr selbstbestimmte Bildung macht.

Nach dem positiven Start ist es nun das Ziel die offene Uni zu etablieren und auf breitere Beine zu stellen. So könnten die Workshopangebote noch mehr genutzt werden, und das Schulschwänzcafé könnte besser besucht werden. Außerdem wäre es wüschenswert wenn die Orga sich auf mehr Menschen verteilt, gewisserweiße also die Grenze zwischen Orgateam und Nutzer*innen verschwimmt. Denn erstens werden so Hierarchien abgebaut und zweitens wird die Arbeit so besser verteilt.

Bringt euch also ein und vor allem kommt (wieder) zum nächsten offenen Uni Tag, am Mittwoch den 10. März! Bringt auch eigene Ideen mit – und ein!